Künstliche Intelligenz und Geschlechterdifferenzen in Österreich
Künstliche Intelligenz (KI) wird – besonders aus einer Geschlechterperspektive – vielschichtig diskutiert. Dabei stehen unter anderem die Fragen im Fokus ob, wie, von wem und wozu Künstliche Intelligenz entwickelt und genutzt wird, wie geschlechterspezifische Faktoren und Lebensverhältnisse berücksichtigt werden, welche Stereotype reproduziert bzw. verstärkt werden und welche wirtschafts-, gesellschafts- oder arbeitsmarktpolitischen Entwicklungen erwartbar sind.
Die österreichische Initiative „She goes AI“ verfolgt vor diesem Hintergrund das Ziel, digitale Kompetenzen und die Erleichterung des Zugangs, Einstiegs sowie Umstiegs von Frauen in den KI-Bereich zu stärken. Neben der Förderung der Basiskompetenzen in der gesamten Bevölkerung, von Frauen und Männern, soll die Zahl der KI-Expertinnen erhöht und die Rahmenbedingungen für Frauen in entsprechenden Ausbildungs- und Entwicklungsfeldern verbessert werden. Zur Erfassung der Ausgangssituation wurde das Kurzprojekt „Künstliche Intelligenz und Geschlechterdifferenzen in Österreich“ im Februar 2026 im Auftrag der Geschäftsstelle für digitale Kompetenzen durchgeführt. Dabei wurden bestehende Zahlen, Daten und Fakten rund um Geschlechterunterschiede bei KI-Kompetenzen, KI-Ausbildungen und KI-Berufen mit Fokus auf die Situation in Österreich zusammengetragen und kontextualisiert.
Das Projekt wurde in Kooperation mit Andrea Leitner vom Institut für Höhere Studien (IHS) durchgeführt.
Mitarbeiter*innen: Nadja Bergmann, Nicolas Pretterhofer, Ronja Nikolatti
von: 2026 bis: 2026