Gleichstellungsbericht Vorarlberg 2026

Seit dem Jahr 2000 werden in Vorarlberg im Auftrag des Amtes der Vorarlberger Landesregierung, der Arbeiterkammer Vorarlberg und des Österreichischen Gewerkschaftsbundes regelmäßig frauen- und gleichstellungspolitische Berichte erarbeitet. Diese Berichte liefern Einblicke in die Situation der Frauen in unterschiedlichen Lebensbereichen sowie Analysen zum Status quo der Gleichstellung in Vorarlberg. Die Ergebnisse und daraus abgeleitete Handlungsoptionen dienen als eine relevante Basis für die Planung frauen- und gleichstellungspolitischer Maßnahmen in Vorarlberg.

Für den Gleichstellungsbericht 2026 werden in sieben Themenfeldern aktuelle Daten bereitgestellt: Ausbildung, Erwerbsarbeit, Haus- und Sorgearbeit, Ökonomische Situation, Politische Partizipation, Soziale Sicherheit und Gewalt. Damit wird das vielfältige Spektrum weiblicher Bildungs-, Berufs- und Lebensbiografien abgebildet. Die Indikatoren ermöglichen fundierte Vergleiche zwischen den Geschlechtern in Vorarlberg sowie eine Einordnung im bundesweiten Kontext. Durch die zeitliche Fortschreibung der Kennzahlen können darüber hinaus Entwicklungen sichtbar gemacht werden, anhand derer sich sowohl erzielte Fortschritte als auch bestehende oder neue Herausforderungen identifizieren lassen.

Der Gleichstellungsbericht 2026 rückt darüber hinaus die Frage der Teilzeitarbeit in Vorarlberg gezielt in den Fokus. Neben einer vertieften Auswertung vorhandener Daten und Studien werden in Teilzeit arbeitende Frauen sowie Expert*innen durch Primärerhebungen eingebunden werden.

 

Auftraggeber*innen: Amt der Vorarlberger Landesregierung
Mitarbeiter*innen: Nadja Bergmann, Petra Wetzel, Ronja Nikolatti
von: 2025 bis: 2026