Evaluierung des Pilotprojekts „Öko Booster“

Der Öko-Booster ist eine gemeinsame Initiative von Arbeiterkammer Wien, AMS Wien und waff mit dem Ziel, junge arbeitsuchende Wiener:innen für klimarelevante Zukunftsberufe zu qualifizieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs im Zuge der ökologischen Transformation zu leisten. Im Rahmen des Programms werden junge Erwachsene in den Bereichen Elektrotechnik sowie Installations- und Gebäudetechnik ausgebildet. Ergänzt wird die Ausbildung durch ein Vormodul, sozialpädagogische Begleitung und Sprachförderung.

Gemeinsam mit ÖSB Social Innovation und abif evaluiert L&R Sozialforschung dieses mit Ende des Jahres 2027 auslaufende, arbeitsmarkpolitische Pilotprojekt. Im Zentrum steht hierbei die Frage, ob und inwiefern die spezifischen Unterstützungsangebote des Öko-Boosters einen Beitrag dazu leisten, dass die Zielgruppe bestmöglich beim Abschluss der Fachkraftintensivausbildung unterstützt werden. Außerdem wird untersucht, inwiefern der Öko-Boosters sich auf die Arbeitsmarkchancen der Teilnehmenden auswirkt.

Diese und weitere Fragestellungen werden unter Anwendung eines breiten Methodenbündels (Sekundärdatenanalyse; quantitative Erhebung, qualitative Interviews mit Absolvent:innen, Drop-Outs, Unternehmensvertrer:innen und arbeitsmarkpolitischer Expert:innen; Fokusgruppen mit Schlüsselpersonal) behandelt. Mit der Evaluierung wird eine evidenzbasierte Grundlage zu Reflexion Öko-Boosters sowie für eine mögliche Weiterentwicklung und Skalierung des Angebotes geschaffen.

Auftraggeber*innen: Arbeiterkammer Wien
Mitarbeiter*innen: Nadja Bergmann, Nicolas Pretterhofer
von: 2026 bis: 2027