Erstellung des Wiener Gleichstellungsmonitors 2026

Die juristische Gleichstellung aller Personen in Österreich hat bislang nicht zu einer de facto Gleichstellung in allen Lebensbereichen geführt. Um Maßnahmen zur Verbesserung der Gleichstellung entwickeln bzw. weiterentwickeln zu können, sind sowohl empirische Befunde zum Status quo als auch zur Entwicklungsdynamik über die Zeit notwendig.

Der Wiener Gleichstellungsmonitor wurde bisher dreimal veröffentlicht (2013, 2016 und 2021). Seit 2021 stellt der Wiener Gleichstellungsmonitor die Entwicklung der Gleichstellung mittels einer interaktiven, datenbankbasierten Website und entlang der zentralen Themen der Gleichstellung dar. Anhand von Gleichstellungszielen in zwölf Themenfeldern wird im Wiener Gleichstellungsmonitor auf Basis unterschiedlichster Datengrundlagen (vor allem Administrativ- und Verwaltungsdaten) der Stand bzw. die Entwicklung der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern in Wien beobachtet. Um diese Beobachtungen weiterzuführen, wird der Wiener Gleichstellungsmonitor 2026 neuerlich veröffentlicht. Auf der Grundlage der bewährten rund 170 Indikatoren wird er die jüngsten Entwicklungen in Wien zeigen. Mithilfe der Gleichstellungsziele in Verbindung mit den Indikatoren vieler Lebensbereiche – vom Erwerbsarbeitsmarkt über Bildungsbeteiligung bis hin zur politischen Partizipation – können die jüngsten Entwicklungen sowohl dargestellt als auch interpretiert werden.

In Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO)

Auftraggeber*innen: Frauenservice Wien - MA 57
Mitarbeiter*innen: Claudia Sorger, Lisa Danzer, Nadja Bergmann
von: 2025 bis: 2026