Evaluierung der Erwerbskarrieren von FiT-Absolventinnen ("Frauen in Handwerk und Technik") in Österreich (2021-2022)

Vor dem Hintergrund der ausgeprägten horizontalen (wie auch vertikalen) Segregation am österreichischen Arbeitsmarkt stellt sich die Frage, inwiefern es Absolventinnen des AMS-Ausbildungsprogramm „Frauen in Handwerk und Technik“ (kurz FiT) gelingt, nach absolvierter Ausbildung in einem handwerklichen, technischen oder IT-nahen Berufsfeld Fuß zu fassen. 

Die Analyse von Arbeitsmarkterfolgen in diesem Feld bezieht drei Ebenen ein:

  • die konkrete handwerklich-technische Ausbildung der Frauen und deren Überführung in ein adäquates Berufsfeld bzw. eine entsprechende berufliche Positionierung,
  • die Unterstützung bzw. Barrieren durch das private bzw. familiäre Umfeld sowie
  • die Unterstützung bzw. Barrieren im Betrieb.

Dazu wird eine Strukturdaten und Längsschnittdatenanalyse der FiT-Absolventinnen durchgeführt, um quantitative Aussagen darüber treffen zu können, inwiefern FiT-Absolventinnen eine nachhaltige, Beschäftigung sowie stabile Erwerbseinkommen aufweisen.

Auf Basis einer repräsentativen Online-Befragung von FiT-Absolventinnen wird erhoben, welche Faktoren förderlich und welche hinderlich für einen Einstieg und Verbleib in einem FiT-adäquaten Berufsfeld sind. 

Eine qualitative Befragung von Unternehmen komplementiert die Evaluierung. Dabei soll die Perspektive von Unternehmen zur Situation von Frauen im bislang männlich dominierten Berufsfeld Handwerk/Technik/IT eingeholt werden.

MitarbeiterInnen: Nadja Bergmann, Katharina Aufhauser, Daniela Hosner, Andreas Riesenfelder

AuftraggeberIn: Arbeitsmarktservice Österreich

Status: laufend