DIGI-O: Offensive für neue Arbeit durch Digitalisierung in der österreichisch-ungarischen Grenzregion (2021)

Durch Covid-19 hat sich die Arbeitswelt massiv verändert und digitales Arbeiten rückt dabei immer mehr in den Mittelpunkt. Viele Unternehmen und deren Beschäftigte stehen durch neue Qualifikationen und technische Anforderungen neuen Herausforderungen gegenüber. Bisherige Studienergebnisse zur Digitalisierung belegen, dass Beschäftigten, Betriebsrät*innen und Führungskräften häufig das notwendige Wissen zur Implementierung digitaler Strategien fehlt und Mitarbeiter*innen kaum eingebunden sind. Genau hier setzt das Projekt „DIGI-O“ mit folgendem Ziel an: Wir wollen das Wissen der Zielgruppen zum Thema Digitalisierung erhöhen, partizipative Ansätze zur Implementierung von Digitalisierungsstrategien entwickeln und erproben, um Digitalisierungsprozesse in Unternehmen im österreichisch-ungarischen Projektgebiet zu unterstützen.

Um dieses Ziel zu erreichen wurde im Vorfeld – auch aufgrund der sich stark ändernden Voraussetzungen im Zuge der COVID-19 Pandemie – eine fundierte Analyse der Arbeitswelt 4.0 durchgeführt, um Arbeitsmarktakteur*innen und Unternehmen bei der Planung zukünftiger Maßnahmen und Strategien zu unterstützen.

Darauf aufbauend wurden partizipativ in Unternehmen Beratungen zur Implementierung digitaler Strategien durchgeführt, um Maßnahmen und Strategien für Arbeitsmarktakteur*innen und Unternehmen abzuleiten und den Digitalisierungsgrad nachhaltig zu erhöhen. Die Ergebnisse dazu werden im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 6. Dezember 2022 vorgesellt (siehe Download Ablaufprogramm und Registrierung).

Ein weiteres übergeordnetes Projektziel war die Stärkung der grenzüberschreitenden Kooperation der Gewerkschaften und Arbeitsmarktakteure im Rahmen eines zu etablierenden Netzwerkes zur Arbeit mit Digitalisierung.

Update: Der Ergebnisse der Studie sind online verfügbar! Wir haben dazu sowohl die Ergebnisse aus einer Online-Befragung von Betrieben sowie aus qualitativ geführten Interviews mit 56 Mitarbeitenden, Betriebsrät*innen und Führungskräften aus Unternehmen im österreichisch-ungarischen Grenzgebiet ausgewertet. Es sind viele spannende Ergebnisse dabei, die ebenfalls zum Download zur Verfügung stehen. 

Für mehr Informationen zum Projekt besuchen Sie die Projektwebsite.

Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft kofinanziert. 

MitarbeiterInnen: Barbara Willsberger, Nicolas Pretterhofer, Daniela Hosner

Externe MitarbeiterInnen: Helga Reichert

AuftraggeberIn: Interreg Austria-Hungary

Status: laufend