DIGI-O: Offensive für neue Arbeit durch Digitalisierung in der österreichisch-ungarischen Grenzregion (2021)

Durch Covid-19 hat sich die Arbeitswelt massiv verändert und digitales Arbeiten rückt dabei immer mehr in den Mittelpunkt. Viele Unternehmen und deren Beschäftigte stehen durch neue Qualifikationen und technische Anforderungen neuen Herausforderungen gegenüber. Bisherige Studienergebnisse zur Digitalisierung belegen, dass Beschäftigten, Betriebsrät*innen und Führungskräften häufig das notwendige Wissen zur Implementierung digitaler Strategien fehlt und Mitarbeiter*innen kaum eingebunden sind. Genau hier setzt das Projekt „DIGI-O“ mit folgendem Ziel an: Wir wollen das Wissen der Zielgruppen zum Thema Digitalisierung erhöhen, partizipative Ansätze zur Implementierung von Digitalisierungsstrategien entwickeln und erproben, um Digitalisierungsprozesse in Unternehmen im österreichisch-ungarischen Projektgebiet zu unterstützen.

Um dieses Ziel zu erreichen ist im Vorfeld – auch aufgrund der sich stark ändernden Voraussetzungen im Zuge der COVID-19 Pandemie – eine fundierte Analyse der Arbeitswelt 4.0 notwendig, um Arbeitsmarktakteur*innen und Unternehmen bei der Planung zukünftiger Maßnahmen und Strategien zu unterstützen.

Darauf aufbauend werden partizipativ in Unternehmen Beratungen zur Implementierung digitaler Strategien durchgeführt, um Maßnahmen und Strategien für Arbeitsmarktakteur*innen und Unternehmen abzuleiten und den Digitalisierungsgrad nachhaltig zu erhöhen.

Ein weiteres übergeordnetes Projektziel ist die Stärkung der grenzüberschreitenden Kooperation der Gewerkschaften und Arbeitsmarktakteure im Rahmen eines zu etablierenden Netzwerkes zur Arbeit mit Digitalisierung.

 

Update: Der erste Teil der Ergebnisse ist da! Mit der Auswertung der Online-Befragung ist nun Teil eins der Studienergebnisse veröffentlicht. Es sind viele spannende Ergebnisse dabei, aber es haben sich auch einige neue Fragen ergeben. Man kann also auf den zweiten Teil der Ergebnisse gespannt sein: die Auswertung der qualitativen Interviews. Bis dahin finden Sie hier die quantitativen Studienergebnisse (siehe Download unten). 

 

Für mehr Informationen zum Projekt besuchen Sie die Projektwebsite.

 

Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit kofinanziert. 

 

MitarbeiterInnen: Barbara Willsberger, Nicolas Pretterhofer, Helga Reichert, Daniela Hosner

AuftraggeberIn: Interreg Austria-Hungary

Status: laufend