Digitalisierung - Industrie 4.0 - Arbeit 4.0 - Gender 4.0 (Forschung, 2017)

Fragen nach der künftigen Organisation der Produktion sowie allgemein nach der Zukunft der Arbeit sind jüngst (wieder) ins Zentrum der Diskussion um den technologischen Wandel gerückt. In diesem Zusammenhang hat das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz die Forschungsinstitute L&R Sozialforschung und das Zentrum für Soziale Innovation damit beauftragt, die gegenwärtige Diskussionen rund um Digitalisierung, Industrie 4.0 sowie der  Zukunft der Arbeitswelt vor dem Hintergrund möglicher Gender-Dimensionen strukturiert zusammenzufassen.
Dabei wurde auf drei Themen fokussiert:

  • Diskurs „Industrie 4.0“ oder die Suche nach gleichstellungsfördernden Ansätzen
  • Steuerungsmöglichkeiten und  Förderungen 4.0 unter Genderperspektive
  • Erwartete Qualifikationsprofile 4.0 unter Genderperspektive 

Methodisch wurde dabei auf eine Literaturanalyse, ExpertInneninterviews und eine dreiteilige Workshopreihe zurückgegriffen. Der Austausch zwischen ExpertInnen und PraktikerInnen aus dem Bereich Gleichstellungspolitik, Arbeitsmarkt, Innovations- und Technologiepolitik sowie aus Ausbildungseinrichtungen, Förderstellen, SozialpartnerInnen und Unternehmen stellte einen wesentlichen Eckpfeiler der vorliegenden Studie dar.  

Die Ergebnisse der Analysen, Interviews und Diskussionen in den Workshops liegen nun mit dem Endbericht vor. Zudem stehen die Präsentationen, welche Ausgangsbasis für die Diskussion in den Workshops waren, sowie die Endpräsentation der Studie im Dezember 2017 zur Verfügung.

Ein kurzer Blog-Beitrag dazu findet sich hier

Ein Interview zu dem Thema können Sie hier in einem Podcast nachhören. 

MitarbeiterInnen: Nadja Bergmann, Ferdinand Lechner

AuftraggeberIn: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Status: beendet