Verbotene Arbeiten und Entgeltfortzahlung nach dem Mutterschutzgesetz (MSchG) und dem Landesarbeitsgesetz (LAG) (2022-2023)

Grundsätzlich gibt es bestimmte Beschäftigungsverbote nach dem Mutterschutzgesetz (MSchG) sowie Landesarbeitsgesetz (LAG) für werdende oder stillende Mütter bspw. in Bezug auf schwere, körperliche Arbeiten, welche die Sicherheit und Gesundheit von Kind und/oder Mutter gefährden können. Solche Beschäftigungsverbote können zweierlei Folgen haben: So kann die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber die Arbeitsbedingungen entsprechend anpassen oder einen Ersatzarbeitsplatz für die werdende Mutter zur Verfügung stellen. Sollte dies nicht möglich sein, erfolgt eine Freistellung aufgrund eines arbeitsplatzbezogenen Beschäftigungsverbotes.

Ziel der Studie ist zum einen eine Quantifizierung der Anzahl der Arbeitnehmerinnen und der Kosten der fortgezahlten Entgelte aufgrund einer Freistellung bei arbeitsplatzbezogenen Beschäftigungsverboten. Zusätzlich wird die Art des Beschäftigungsverbots erhoben.

Zum anderen im Rahmen der Studie untersucht, wie viele Arbeitnehmerinnen 2019 grundsätzlich einem arbeitsplatzbezogenen Beschäftigungsverbot unterlagen, aber nicht freigestellt werden mussten, da eine Änderung der Arbeitsbedingungen oder ein Ersatzarbeitsplatz möglich war.

Da wir davon ausgehen, dass sich im Ergebnis starke Differenzen nach Branchen und Betriebsgröße ergeben, wird bei der Untersuchung ein besonderes Augenmerk auf diese zwei Dimensionen gelegt.

MitarbeiterInnen: Andreas Riesenfelder, Lisa Danzer

AuftraggeberIn: Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft

Status: laufend