Arbeitskräfteangebot und -nachfrage in Wien sowie Branchenporträts zur Fachkräftesituation (2022-2023)

In Österreich und vielen Teilen Europas sind die Arbeitsmärkte gegenwärtig von einem Mangel an Arbeitskräften geprägt. Einer der ausschlaggebenden Faktoren, die demografische Entwicklung, führt dazu, dass die Arbeits- bzw. Fachkräfteknappheit nicht nur ein temporäres, sondern ein längerfristiges Phänomen darstellt und selbst in konjunkturell schwierigeren Zeiten spürbar bleiben wird.

Während die Fach-/Arbeitskräfteknappheit als beinahe „omnipräsent“ bezeichnet werden kann, sind die Bestimmungs- und Einflussfaktoren branchen- und berufsweise durchaus unterschiedlich und vielfältig. Daher müssen auch die Lösungsansätze nach Wirtschaftsbereichen verschieden und auf die Region ausgerichtet sein.

Aus diesem Grund ist die – bereits im Regierungsabkommen 2020 vorgesehene – Errichtung eines Fachkräftezentrums in Wien, im Rahmen dessen spezifische Strategien und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung entwickelt werden, nur folgerichtig.

Ziel der der gegenständlichen Studie ist es, die analytischen Grundlagen und darauf aufbauend mögliche Handlungsfelder bzw. -optionen für diese Strategien in ausgewählten Wirtschaftsbereichen zu erarbeiten. Des Weiteren soll die Studie zusätzlichen Forschungsbedarf oder Bedarf nach Daten auf dem Gebiet aufzeigen.

Die Studie wird in Kooperation mit der KMU Forschung Austria durchgeführt.

MitarbeiterInnen: Daniela Hosner, Lisa Danzer, Nadja Bergmann

AuftraggeberIn: Magistratsabteilung 23 - Wirtschaft, Arbeit und Statistik

Status: laufend