Diversität und Inklusion

Alter, Ausbildung, Einkommen, ethnische Herkunft und Nationalität, Elternschaft, Stadt/Land, sexuelle Orientierung/Identität oder Behinderung: all diese Differenzkategorien spielen eine wichtige Rolle bei der Stratifikation unserer ungleichen Gesellschaft. Die Untersuchung von Ungleichheiten wie diesen spielt – neben der Beforschung von Ungleichheiten entlang der Kategorie Geschlecht – eine wesentliche Rolle in den Forschungsprojekten von L&R Sozialforschung. Hierbei wird eine intersektionale Perspektive eingenommen, bei der auch das Zusammenwirken mehrerer Differenzkategorien ins Auge gefasst wird.

In zahlreichen Forschungsprojekten werden Aspekte der Vielfalt berücksichtigt, die dem Diversitätsansatz zu Grunde liegen. Einen speziellen Schwerpunkt stellen diesbezüglich die Forschungsarbeiten zum Thema Menschen mit Behinderungen dar, wobei hier Behinderung nicht als individuelles Merkmal verstanden wird, sondern eine konstruktivistische Perspektive auf das Phänomen eingenommen wird: Menschen „sind“ aus einer solchen Perspektive nicht behindert, sondern werden unter anderem durch stereotypisierende Zuschreibungen und durch für sie schwer überwindbare Barrieren behindert.

Ein Beispiel für den intersektionalen Ansatz von L&R Sozialforschung ist die Beforschung der Situation von Frauen mit Behinderungen. Methodisch werden dabei quantitative und qualitative Ansätze miteinander verbunden, wobei ein Schwerpunkt in diesem Themenfeld auf partizipativen Forschungskonzepten liegt.

Aktuelle Projekte aus diesem Themenbereich
Begleitende Evaluierung U25 - Wiener Jugendunterstützung
Lebensverhältnisse von Wienerinnen und Wienern mit Behinderungen
Chancengleichheit für Frauen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt. Hindernisse - Herausforderungen - Lösungsansätze
Frauen mit Behinderungen in Wien
Grundlagenstudie: Menschen mit Behinderung in Wien
Good Practice der gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlassung für Menschen mit Behinderung