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Lechner, Reiter & Riesenfelder
Sozialforschung OG, Wien

PendlerInnenstudie Wien (Forschung, 2010-2011)

Diese Studie stellt die Situation von Wiener Ein- und AuspendlerInnen inklusive der Gruppe der Wiener NichtpendlerInnen dar. Als Datengrundlage diente die Arbeitsmarkt- und Erwerbskarrierendatenbank von L&R Sozialforschung in Verbindung mit Wohnortdaten und Daten zum Ausbildungsniveau.

Im Jahresdurchschnitt 2009 konnte eine Zahl von knapp 317.500 EinpendlerInnen (bzw. korrekt Einpendelerwerbsverhältnissen) gezählt werden. Die Basis für diese Zählweise bilden alle Erwerbseinkommen aus dem Bereich der Standardbeschäftigungsverhältnisse (vollversichert, Voll- oder Teilzeit), geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen, Freien Dienstverhältnissen, Neuen Selbstständigen Erwerbsverhältnissen und der Arbeitskräfteüberlassung.

Diesen knapp 317.500 EinpendlerInnen stehen im selben Zeitraum durchschnittlich gut 192.000 AuspendlerInnen gegenüber, Der Pendlersaldo (EinpendlerInnen minus AuspendlerInnen) ist demnach mit knapp 125.500 Personen deutlich positiv. Daher ist Wien als sog. „Ein-pendlerInnenbundesland“ zu charakterisieren.

Die relativ größte Erwerbsgruppe bilden erwartungsgemäß die sog. Nicht-PendlerInnen, somit Personen, welche sowohl ihren Wohnsitz in Wien haben als einen Arbeitsplatz bei einem Wiener Betrieb innehaben. Im Jahresdurchschnitt 2009 beläuft sich das Aufkommen der Nicht-PendlerInnen auf knapp 540.000 Personen.

MitarbeiterInnen: Andreas Riesenfelder

AuftraggeberIn: Kammer für Arbeiter und Angestellte Wien

Status: beendet


Downloads:
Bericht_PendlerInnen_(20).pdfBericht_PendlerInnen_(20).pdf

 


©2014 L&R Sozialforschung | Letzte Aktualisierung 23.10.2014